Bali
1500
vor Christus: Die
ersten Einwanderer (Südinder) gelangten nach Bali.
Bis ins 13. Jahrhundert hinein lag Bali in die kulturelle und wirtschaftliche Abhängigkeit Javas.
12. Jahrhund
ert
: Bali erlangt für kurze Zeit die Unabhängigkeit
Im 15. Jahrhundert hiel der Islam Einzug über Sumatra nach Java und so zerfiel das einst mächtige Majapahit-Reich.
1478 beging der letzte Majapahit-König selbstmord und sein Sohn floh mit der gesamten Oberschicht Javas nach Bali. An der Südküste Balis siedelte er sich an und erklärte sich zum König Balis. So entstand die Gelgel-Dynastie. Der König nannte sich Dewa Agung und teilte die Insel unter den Verwandte und seiner Generäle auf.
Rund 400 Jahre blieb die Gelgel-Dynastie mit dem Dewa Agung als Vorsitzender der Königsversammlung bestehen, dann setzten die Holländer dem ein Ende.
Seit dem 16. Jahrhundert hat Indonesien Kontakt mit Europa. Es kamen Portugiesen und Spanier, dann Engländer und Holländer.
Seit der Landung der Holländer
im Jahr 1597 begangen diese Indonesien in ihre
Macht zu bringen.
Im Jahre 1846 überfielen die Holländer Bali und brachten den einzigen großen Hafen in Singaraja unter ihre Kontrolle.
20. September 1906 mit einem Bombenangriff auf
Denpasar begann die Ausbeutung Balis.
Die Herrscher von Badung, Klungkung und Tabanan erkannten schnell, dass sie
angesichts der Zahl der gegnerischen Soldaten und Waffen unterlegen waren. Da
eine freiwillige Aufgabe nicht zur Diskussion stand führten sie einen selbstmörderischen Kampf bis zum Tod, genannt
Puputan. So wurden an einem einzigen Tag vor den
Palästen von Denpasar und Pemecutan ca.4000 Balinesen niedergemetzelt.
Lediglich die Herrscher von Gianyar und Karangasem kooperierten mit
den Holländern, die politische Macht wurde ihnen aber entzogen. Die niederländische
Kontrolle über Bali war aber nur von kurzer Dauer, da im Zweiten Weltkrieg ganz
Indonesien in die Hände der Japaner fiel.
Von 1941 bis 1945 ersetzten die Japaner die Holländer in der Rolle der Besetzer.
Nach der Kapitulation der Japaner am 17. August 1945, erklärte Sukarno, der Anführer der indonesischen Unabhängigkeitsbewegung, die Unabhängigkeit seiner Nation.
20. November 1946, die Niederländer beanspruchten abermals die Herrschaft über Bali.
1949
wurde von den Niederländer die
Unabhängigkeit Indonesiens anerkannten. 
1963 wurde beim Ausbruch des
Vulkans Gunung Agung Tausende Menschen getötet und riesige Teile der Insel verwüstet.
1965 wurde ein kommunistischer Putschversuch auf Java niedergeschlagen.
1966 übernahm General Suharto die Macht und wurde 1968 offiziell zum Staatspräsidenten gewählt.
Seit den 60er Jahren ist Bali ein Ziel für Touristen.
Das balinesische Klima ist das ganze Jahr über warm, die Temperatur liegt
bei 26 bis 30 Grad und man muss das ganze Jahr über mit Regenschauern rechnen. Die eigentliche
Regenzeit ist von Anfang November bis Ende März. 
Da
auf Bali kaum Industrie esistiert ist die Luft auf Bali sehr angenehm und
rein.
In Indonesien herrscht Religionsfreiheit. Jedoch erkennt der Staat auf Grundlage seiner Verfassung nur solche Religionen offiziell an, die an einen einzigen Gott glauben. Fünf Religionen sind anerkannt, nämlich Islam, Buddhismus, Katholizismus, Protestantismus und Hinduismus.
Bali ist von einer enorm großen Anzahl von Tempeln übersät. Sie sind in Reisfeldern, auf Märkten, in Höhlen, in Meeresbuchten, auf Felsen entlang der Küste, an Seen, auf entlegenen Bergspitzen, an Wegrändern usw. zu finden.
Nach balinesischer Vorstellung herrscht im Universum nicht Chaos, sondern eine wohlgegliederte Ordnung. Die Welt ist danach zweigeteilt, was in der Gegenüberstellung von Himmel und Erde, Sonne und Mond, Tag und Nacht, Leben und Tod, Hell und Dunkel, Rein und Unrein, Gut und Böse zum Ausdruck kommt. Durch das Zusammenwirken dieser Paare wird das Bestehen dieser Welt und jeglicher Existenz erst ermöglicht.
Die balinesische Religion kennt fünf Grundprinzipien ihres Glaubens:
1. Glaube an Sang Hyang Widdhi, den einzigen Gott.
2. Glaube an Atman, die unsterbliche Seele.
3. Glaube an Kharma-Pala, das Gesetz des Kharma.
4. Glaube an Punarbhawa, die Wiedergeburt
5. Glaube an Moksha, die Wiedervereinigung mit dem "Ewigen Geist".
Die gegensätzliche Kraft zu den Göttern wird durch ein Heer von Dämonen, bösen Geistern, Hexen und Ungeheuern verkörpert, die mit langen Reißzähnen und Krallen dargestellt werden. Um ihr böses Gemüt zu besänftigen, bedenkt man sie täglich mit Opfern.
Die Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von Hr. Bernhard Vlajo zur Verfügung gestellt, DANKE !